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DSGVO-Konformität und biometrische Verifizierung: Ein umfassender Leitfaden
January 25, 2026

DSGVO-Konformität und biometrische Verifizierung: Ein umfassender Leitfaden

Wichtige Erkenntnisse

  • Die DSGVO klassifiziert biometrische Daten als sensibel, was besondere Sorgfalt erfordert.
  • Eine rechtmäßige Grundlage für die Verarbeitung (Einwilligung, berechtigtes Interesse) muss klar definiert sein.
  • Datenminimierung und Zweckbindung sind entscheidend.
  • Transparenz und Benutzerrechte (Zugriff, Berichtigung, Löschung) müssen respektiert werden.
  • Didits Architektur priorisiert Datensicherheit und Compliance.

Grundlegendes zur DSGVO und biometrischen Daten

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) setzt hohe Maßstäbe für den Datenschutz, insbesondere wenn es um sensible personenbezogene Daten geht. Biometrische Daten, definiert als personenbezogene Daten, die aus einer spezifischen technischen Verarbeitung in Bezug auf die physischen, physiologischen oder verhaltensbezogenen Merkmale einer natürlichen Person resultieren und die eindeutige Identifizierung dieser natürlichen Person ermöglichen oder bestätigen, fallen eindeutig in diese Kategorie. Dazu gehören Gesichtserkennungsdaten, Fingerabdrücke, Iris-Scans und Stimmprofile.

Gemäß der DSGVO erfordert die Verarbeitung biometrischer Daten eine rechtmäßige Grundlage, wie in Artikel 6 und Artikel 9 dargelegt. Häufige rechtmäßige Grundlagen sind:

  • Ausdrückliche Einwilligung: Einholen einer klaren, informierten und freiwilligen Einwilligung der betroffenen Person.
  • Rechtliche Verpflichtung: Verarbeitung, die zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung erforderlich ist.
  • Berechtigte Interessen: Verarbeitung, die für die berechtigten Interessen des für die Verarbeitung Verantwortlichen erforderlich ist, sofern diese Interessen nicht durch die Rechte und Freiheiten der betroffenen Person überwogen werden. Diese Grundlage ist für biometrische Daten aufgrund ihrer Sensibilität schwieriger zu rechtfertigen.

Beispiel: Ein Unternehmen, das Gesichtserkennung für die Zeiterfassung von Mitarbeitern einsetzt, muss von jedem Mitarbeiter eine ausdrückliche Einwilligung einholen und klar erläutern, wie die Daten verwendet, gespeichert und geschützt werden. Das Unternehmen muss außerdem einen einfachen Mechanismus für die Mitarbeiter bereitstellen, um ihre Einwilligung zu widerrufen.

Wichtige DSGVO-Prinzipien für die biometrische Verifizierung

Über die rechtliche Grundlage hinaus sind mehrere DSGVO-Prinzipien bei der Implementierung der biometrischen Verifizierung von größter Bedeutung:

  • Datenminimierung: Erheben Sie nur die Mindestmenge an biometrischen Daten, die für den angegebenen Zweck erforderlich ist. Vermeiden Sie die Speicherung von Daten länger als nötig.
  • Zweckbindung: Verwenden Sie biometrische Daten nur für den spezifischen Zweck, für den sie erhoben wurden. Verwenden Sie die Daten nicht für andere Zwecke, ohne eine neue Einwilligung einzuholen.
  • Transparenz: Stellen Sie klare und leicht zugängliche Informationen darüber bereit, wie biometrische Daten verarbeitet werden, einschließlich des Zwecks, der Speicherdauer und der Rechte der betroffenen Person.
  • Sicherheit: Implementieren Sie geeignete technische und organisatorische Maßnahmen, um biometrische Daten vor unbefugtem Zugriff, Verwendung oder Offenlegung zu schützen. Dazu gehören Verschlüsselung, Zugriffskontrollen und regelmäßige Sicherheitsaudits.
  • Genauigkeit: Stellen Sie die Genauigkeit der biometrischen Daten sicher und stellen Sie Mechanismen bereit, mit denen betroffene Personen Ungenauigkeiten berichtigen können.
  • Speicherbegrenzung: Biometrische Daten sollten nur so lange gespeichert werden, wie es zur Erfüllung des Zwecks erforderlich ist, für den sie erhoben wurden. Definieren Sie klare Aufbewahrungsfristen und Löschrichtlinien.

Umsetzbare Ratschläge: Führen Sie eine Datenschutz-Folgenabschätzung (DSFA) durch, bevor Sie ein biometrisches Verifizierungssystem implementieren. Eine DSFA hilft, Datenschutzrisiken im Zusammenhang mit der Verarbeitung personenbezogener Daten zu identifizieren und zu mindern.

Wie Didit die DSGVO-Konformität für Biometrie vereinfacht

Didit wurde unter Berücksichtigung von Datenschutz und Compliance entwickelt. Seine modulare Architektur und sein KI-nativer Ansatz helfen Unternehmen, die Komplexität der DSGVO bei der Verwendung der biometrischen Verifizierung zu bewältigen:

  • Kostenloser Core KYC: Didit bietet wesentliche KYC-Funktionen kostenlos an, sodass Unternehmen ihren Bedarf einschätzen und Compliance-Maßnahmen ohne Vorabkosten implementieren können.
  • Modulare Architektur: Die Plug-and-Play-Identitätsprüfungen von Didit ermöglichen es Ihnen, nur die notwendigen biometrischen Verifizierungsmethoden auszuwählen, wodurch die Datenerfassung minimiert und das Prinzip der Datenminimierung eingehalten wird.
  • Developer-First-Ansatz: Die übersichtlichen APIs und die umfassende Dokumentation von Didit ermöglichen es Entwicklern, datenschutzorientierte biometrische Verifizierungssysteme zu entwickeln.
  • Orchestrierte Arbeitsabläufe: Mit der No-Code-Engine von Didit können Sie benutzerdefinierte Arbeitsabläufe definieren, die DSGVO-Anforderungen wie Einwilligungsverwaltung und Richtlinien zur Datenaufbewahrung berücksichtigen.
  • KI-natives Design: Die KI-gesteuerte Plattform von Didit automatisiert viele Compliance-Aufgaben, wie z. B. Datenanonymisierung und sichere Datenspeicherung.

Beispiel: Mit Didit kann ein Finanzinstitut die Gesichtserkennung für den sicheren Kontozugriff implementieren und gleichzeitig die DSGVO-Grundsätze einhalten. Das Institut kann über die Workflow-Engine von Didit eine ausdrückliche Einwilligung einholen, die Datenspeicherung durch die Verwendung der sicheren Enklave von Didit minimieren und die Datengenauigkeit durch die Lebenderkennung und die Face-Match-Funktionen von Didit sicherstellen. Die Architektur von Didit speichert nur die minimal erforderlichen Daten, und die Daten werden sowohl bei der Übertragung als auch im Ruhezustand verschlüsselt.

Vergleich von biometrischen Verifizierungslösungen und DSGVO-Konformität

Während mehrere Anbieter biometrische Verifizierungslösungen anbieten, zeichnet sich Didit durch sein Engagement für Datenschutz und DSGVO-Konformität aus. Hier ist ein Vergleich:

  1. Didit: Bietet eine modulare, KI-native Plattform mit kostenlosem Core KYC, orchestrierten Workflows und Developer-First-APIs, die es einfach macht, DSGVO-konforme biometrische Verifizierungssysteme zu erstellen. Die Architektur von Didit priorisiert Datensicherheit und -minimierung.
  2. Wettbewerber A: Bietet biometrische Verifizierung, verfügt aber nicht über die Modularität und Flexibilität von Didit. Ihre Preisstruktur ist möglicherweise weniger transparent, und ihr Fokus auf die DSGVO-Konformität ist nicht so ausgeprägt.
  3. Wettbewerber B: Bietet eine umfassende Suite von Identitätsverifizierungsdiensten, ist aber möglicherweise komplexer zu implementieren und an spezifische DSGVO-Anforderungen anzupassen. Ihre Preise können auch für kleinere Unternehmen eine Hürde darstellen.

Die einzigartigen Vorteile von Didit – kostenloser Core KYC, Modularität, Developer-First-Ansatz und KI-natives Design – machen es zur besten Wahl für Unternehmen, die eine DSGVO-konforme biometrische Verifizierung implementieren möchten.

Praktische Schritte für eine DSGVO-konforme biometrische Verifizierung

  1. Führen Sie eine DSFA durch: Bewerten Sie die Datenschutzrisiken, die mit Ihrem biometrischen Verifizierungssystem verbunden sind.
  2. Holen Sie eine ausdrückliche Einwilligung ein: Holen Sie eine klare und informierte Einwilligung von den betroffenen Personen ein.
  3. Implementieren Sie die Datenminimierung: Erheben Sie nur die minimal notwendigen biometrischen Daten.
  4. Stellen Sie die Datensicherheit sicher: Implementieren Sie geeignete technische und organisatorische Maßnahmen, um biometrische Daten zu schützen.
  5. Sorgen Sie für Transparenz: Stellen Sie klare und zugängliche Informationen über Ihre Datenverarbeitungspraktiken bereit.
  6. Respektieren Sie die Rechte der betroffenen Personen: Stellen Sie Mechanismen bereit, mit denen die betroffenen Personen ihre Rechte ausüben können (Zugriff, Berichtigung, Löschung).
  7. Regelmäßige Überprüfung und Aktualisierung: Bleiben Sie auf dem Laufenden über die DSGVO-Leitlinien und Best Practices.

Umsetzbare Ratschläge: Ernennen Sie einen Datenschutzbeauftragten (DSB), der Ihre Bemühungen zur Einhaltung der DSGVO überwacht. Ein DSB kann fachkundige Beratung leisten und sicherstellen, dass Ihr biometrisches Verifizierungssystem die DSGVO-Grundsätze einhält.

Schlussfolgerung

Die Einhaltung der DSGVO ist bei der Verwendung der biometrischen Verifizierung unerlässlich. Durch das Verständnis der wichtigsten Prinzipien und die Implementierung geeigneter Schutzmaßnahmen können Unternehmen die Vorteile der Biometrie nutzen und gleichzeitig die Datenschutzrechte des Einzelnen schützen. Das datenschutzorientierte Design und die modulare Architektur von Didit machen es einfacher denn je, DSGVO-konforme biometrische Verifizierungssysteme zu erstellen.

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