Identitätsverifizierung in Schweiz
Die Schweiz ist das schlagende Herz des europäischen Private Banking und seit 2018 die unbestrittene Hauptstadt des regulierten Krypto. Das Onboarding eines Schweizer Kunden ist kein Screenshot — es ist ein Akt, der durch das Geldwäschereigesetz (GwG/AMLA) geregelt, von der FINMA beaufsichtigt, durch FINMA-Rundschreiben 2016/7 über Video- und Online-Identifikation operationalisiert und auf der Seite verdächtiger Aktivitäten von MROS bei fedpol überwacht wird, a
Unterstützte Dokumente
(Regierungsausweise aus über 220 Ländern)
Durchschnittliche Verifizierungszeit
Abgedeckte Länder
(Staatlich ausgestellte Ausweise validiert)
Marktüberblick
Die Schweiz hat eine Bevölkerung von etwa 9 Millionen, ein BIP pro Kopf von über 95.000 USD und einen Finanzsektor, der weit über sein demografisches Gewicht hinaus schlägt. Für einen Identitätsverifizierungsanbieter sind vier Cluster wichtig: - Zürcher und Genfer Private Banking. Die beiden Kantone beherbergen noch immer die dichteste Konzentration von Vermögensverwaltern in Europa. UBS (nach Credit Suisse), Julius Bär, Pictet, Lombard Odier, Vontobel, EFG International und Mirabaud verwalten zusammen mehrere Billionen Franken an Kundenvermögen. Private Banking Onboarding ist der schwierigste Identitäts-Anwendungsfall im Land: ultra-vermögende Kunden, multijurisdiktionale Strukturen und erweiterte Sorgfaltsprüfung bei jedem wirtschaftlich Berechtigten. - Schweizer Fintech und Neobanken. Yuh (das Joint Venture zwischen Swissquote und
Unterstützte Dokumente
Didit-Vorlagen decken nationale Ausweise, Reisepässe, Aufenthaltserlaubnisse und regionale Dokumente ab — plus 14.000+ Dokumente weltweit für grenzüberschreitende Flows.
Regulierungsbehörden
Art
Eidgenössischer Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragter
Bundesamt für Justiz / Kantonale Zivilstandsämter
reguliert
Zentralisiertes elektronisches Zivilregister seit 2004-2005 in Betrieb. Alle Zivilstandsereignisse erfasst. Zugang geregelt durch Art. 43a des Zivilgesetzbuchs. Alle Schweizer Zivilstandsämter verbunden. Nicht öffentlich
Zentrale Ausgleichsstelle (ZAS)
reguliert
13-stellige Sozialversicherungsnummer (Format: 756.XXXX.XXXX.XX). Anonym — keine eingebetteten persönlichen Daten. EAN-13-Prüfziffernvalidierung. Seit 2008 bei Geburt zugewiesen. Verwendet in Sozialversicherung, Steuern, Gesundheit
Kantonale/kommunale Behörden (26 Kantone)
reguliert
Dezentralisierte Einwohnerregistrierungsdatenbanken, die Wohnsitz, Adresse, Steuerdomizil erfassen. Obligatorische Anmeldung innerhalb von 14 Tagen nach Umzug. Jeder Kanton unterhält eigenes System. Daten mit Bundesbehörden geteilt
Bundesamt für Justiz (in Entwicklung)
reguliert
Staatlich ausgestellte elektronische Identität. E-ID-Gesetz 2023 verabschiedet, nachdem 2021 Referendum das Privatsektor-Modell ablehnte. Staatlich ausgestellte E-ID in Entwicklung.
Bundesamt für Justiz
offen
Zentrales Firmennamensverzeichnis. Kostenlose Online-Suche und API. UID (Unternehmens-Identifikationsnummer) wird allen juristischen Personen zugewiesen.
Regierungs- und regulierte Datenbanken
Compliance-Rahmen
AML-Rahmenwerk
Überwacht von Extraterritoriale Reichweite
Das Bundesgesetz über die Bekämpfung der Geldwäscherei und der Terrorismusfinanzierung (AMLA / GwG), in Kraft seit dem 1. April 1998 und mehrfach geändert, ist das Rückgrat der Schweizer KYC. Wichtige Artikel für jeden Onboarding-Prozess:
Datenschutz
Überwacht von Nationale Datenschutzbehörde
Unter dem revidierten FADP: - Personendaten dürfen nur außerhalb der Schweiz verarbeitet werden, wenn das Bestimmungsland über einen FDPIC-Angemessenheitsbeschluss verfügt (EU/EWR, Großbritannien, Kanada, Israel, Argentinien, Uruguay, Neuseeland, Südkorea, Japan und — seit dem 15. Juli 2024 — die Vereinigten Staaten unter dem Swiss–US DPF) o
Strafen bei Nichteinhaltung
Der rote Faden: FINMA veröffentlicht keine umsatzproportionalen Bußgelder wie BaFin oder die FCA, sondern zieht Gewinne ein, ersetzt das Führungspersonal, verhängt Berufsverbote für Einzelpersonen in regulierten Funktionen und — in den schwersten Fällen — entzieht Banklizenzen. Für einen Compliance-Beauftragten, der ein KYC-Programm aufbaut
Anwendungsfälle
Neobanken, EMIs, Zahlungsinstitute, Kreditgeber, Maklerhäuser.
Ein konformer Fintech-Onboarding-Prozess in der Schweiz unter AMLO-FINMA Art. 3 ff. und Rundschreiben 2016/7 sieht typischerweise so aus:
Börsen, Verwahrer, Wallets, On/Off-Ramps.
Schweizer VASPs operieren unter einem von drei Regimen: (i) direkte FINMA-Lizenzierung als Bank, Wertpapierfirma, Fintech-Institution oder DLT-Handelsplattform; (ii) Zugehörigkeit zu einer Selbstregulierungsorganisation wie VQF, ARIF, PolyReg, OAD-FCT oder SO-FIT (elf anerkannte SROs Anfang 2025); oder (iii)
Sportwetten, Online-Casinos, altersgeprüfte Plattformen.
Online-Geldspiele dürfen nur von Betreibern angeboten werden, die mit einer Schweizer landbasierten Casino-Konzession verbunden sind (derzeit: Swiss Casinos, Grand Casino Baden, Casino Davos, Casino Interlaken, Casino Pfäffikon, Grand Casino Luzern und die französisch- und italienischsprachigen Betreiber). Die Identifizierung ist gebunden an
Gig-Plattformen, Lieferung, Creator Economy, E-Commerce.
Marktplätze fallen nicht unter AMLA, es sei denn, sie handhaben Kundengelder. Die maßgeblichen Regeln sind: - FADP für die Verarbeitung personenbezogener Daten und biometrische Einwilligung. - Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) über transparente Identitätsdarstellungen zwischen Händlern. - Revidierter Art. 178 Schweizer Obligationenrecht für
Biometrische Lebenderkennung
Rundschreiben 2016/7 nennt keinen spezifischen PAD-Standard, aber FINMA's Aufsichtspraxis und der Schweizer Markt haben sich auf ISO/IEC 30107-3 Presentation Attack Detection, Level 2 als Mindeststandard standardisiert. Für vollautomatisierte Abläufe verlangt das Rundschreiben explizit, dass das System Replay-, Masken- und Deepfake-Angriffe erkennt und ein auditierbare Protokoll der Lebendheitsprüfung erstellt. In der Praxis konzentrieren sich Audits auf drei Eigenschaften: algorithmische Erklärbarkeit des Lebendigkeitswerts, kryptographische Bindung von
ZERTIFIZIERUNGEN
Unsere Plattform erfüllt die höchsten internationalen Standards für Informationssicherheit, Datenschutz und biometrische Genauigkeit.
Vollständige EU-Datenschutz-Compliance
Informationssicherheitsmanagement
PAD (Lebenderkennung + Gesichtsabgleich)
WELTWEIT VERTRAUENSWÜRDIG
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FAQ
Ja. Die Schweiz erlaubt Remote-KYC-Onboarding unter ihrem nationalen AML-Rahmen, einschließlich Dokumentenverifizierung, biometrischer Lebendheitserkennung und Videoidentifizierung, wo regulatorisch erforderlich.
Didit verifiziert alle wichtigen nationalen Ausweise, Reisepässe und Aufenthaltsgenehmigungen, die in der Schweiz ausgestellt wurden, plus 14.000+ Dokumenttypen weltweit für grenzüberschreitende Abläufe.
Didit berechnet 0,30 $ pro Verifizierung mit 500 kostenlosen Prüfungen pro Monat. Keine Verträge, keine Mindestmengen. Konkurrenten berechnen typischerweise 1,00 $–2,50 $+ pro Verifizierung.
Ja. Didit prüft gegen 1.000+ globale Überwachungslisten einschließlich PEP-Datenbanken, Sanktionslisten (EU, UN, OFAC, OFSI) und negative Medienberichte — deckt alle AML-Verpflichtungen in der Schweiz ab.
Die meisten regulierten Sektoren in der Schweiz erfordern oder empfehlen stark biometrische Lebendheitserkennung für Remote-Onboarding. Didit bietet ISO 30107-3 PAD Level 2 zertifizierte Lebendheitserkennung.
Ja. Didit unterstützt Dokumentenverifizierung, Lebendheitserkennung, AML-Screening und laufende Überwachung im Einklang mit der Schweizer Krypto-Regulierung, einschließlich EU Travel Rule Compliance, wo anwendbar.
Ja. Didit bietet dokumentenbasierte Altersverifizierung und Identitätsbestätigung, die für die iGaming-Regulierungsanforderungen der Schweiz geeignet sind.
500 kostenlose Verifizierungen pro Monat. Keine Verträge, keine Mindestmengen. 0,30 $ pro Verifizierung nach dem kostenlosen Kontingent.